Digitaler Rundgang im Museum Œuvre Notre-Dame

Sind Sie bereit, mithilfe der Technik in die mittelalterliche Kunst einzutauchen? Digitale Installationen laden Sie dazu ein, die faszinierende Welt der Sammlungen des Museums Œuvre Notre-Dame zu erleben.

18 immersive Installationen

Damit die Besucher seine Sammlungen auf völlig neue Art entdecken können, bietet das Museum Œuvre Notre-Dame seit einiger Zeit eine originelle digitale Mediation. 18 Kunstwerke bzw. Werkkomplexe werden dank der Möglichkeiten der digitalen Technologien offenbart und erfahrbar gemacht. Dieser Rundgang mit der Bezeichnung „Das Digitale am Werk“ versetzt die Werke in ihre ursprüngliche Umgebung oder zeigt virtuell ihr ursprüngliches Aussehen. Eine Einladung, die Statuen, Skulpturen oder Gemälde, die die Jahrhunderte überdauert haben, besser zu erfassen!

Wenn Kulturerbe auf Innovation trifft

Wussten Sie, dass die Statuen des Münsters ursprünglich bunt waren? Ein Augmented Reality Tablet des digitalen Rundgangs stellt die Farbenpracht der Statue der Opferung Isaaks wieder her und zeigt Ihnen, wie sie ursprünglich aussah. Verblüffend!

Und das ist noch nicht alles. Hologramme zeigen beschädigte Statuen wieder in unversehrtem Zustand. Sie können die Statuen mithilfe einer Videoprojektion ebenfalls in ihren ursprünglichen Kontext (Oktogon des Münsters) zurückversetzen oder dank des virtuellen Eintauchens auch die Gebäudearchitektur erkunden.

Originell und bereichernd

Es geht hier nicht um die „Modeerscheinung“ digitaler Tools, sondern dieser Ausstellungsrundgang ist ein echter Gewinn für die Sammlung, da die Werke auf abwechslungsreiche und originelle Weise in ihren ursprünglichen Kontext zurückversetzt werden. Die „grünen Punkte“, die die digitalen Vorrichtungen symbolisieren, laden Sie zu einem echten Erlebnis im Zusammenhang mit den Werken ein. Eine bereichernde Art, die Kunst des Mittelalters und das Straßburger Münster noch besser zu entdecken.

Mein Favorit? Das Tablet, mit dessen Hilfe die Besucher in das Stillleben Nature morte à l’horloge de table von Sébastien Stoskopff hineinzoomen können, wodurch sich zahlreiche Details offenbaren, die auf dem Originalgemälde mit bloßem Auge nicht zu sehen sind.

Die Installation war ursprünglich bis November 2022 geplant, wird aber bis Mai 2023 verlängert.

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